[628] Jm lauffenden 1605 Jar in Vigilia Conuerssionis pauli,
Jst herrr Christoff kleinern von Waldenburgk, fur ordent-
lichen geriechten, wegen Vrschula Rietterin, seines Ehweibes
als nu einem ehlichen Vormunden, ordentliche rechnung zur
Notdurft erfolget, Vnd hat ihm der Vater Gorge Rietter
zugestaldt, wegen ihres lieben Mutter rechten, (nu in Gott
ruhende) vnd was es fur ziens vnd widerzins, bis zu dato
getragen 115 m(arck) vnd 17 ½ w(eisse) g(roschen), welche rechnung vnd bezah-
lung er zu hohem danck angenomben, darauf den Vater
fur sich, vnd an stadt der Verstorbenen Vormunden, frei
quit frei ledig vnd los gesagt, Bedanckt sich gegen dem Vater
das er seiner tochter, (nu seinem ehweibe) neben den Ver-
storbenen Vormunden treulichen furgestanden, globendt
an ferner weiter gar niemandsen zu besprechen, mit keinem
gerichtszwang. weder geistlich noch weltlich, er wil auch solches
gar niemandsen wer der auch sey,) zu thun verstatten,
Es sturbe in dan weiter was an, oder kaufts vmb sein eigen
purpur gut geldt, alles treulich vnd ohne geferde, die zeit
Bartell Guedermuth Scholtis. neben ihm geschworne
scheppen, Matz hermen vnd Jacob hancke
[629] Anno 1606 zu Weynachten Legt Georg Ritter seinem kauff
nach 12 M(arck) Erbgeldt welche Jacob Ritter zu sich empfangen
Gescheen Barttel gudermutt scholtz, Simon heigwer Matz
herman geschworne schöppen
ferner suche d(as) 177
bla(tt)
[630] Georg Ritters Aufgabe
gegen seinem Weibe Barbarae.
Demnach vor ezlichen vorschienen Jahren, der Wolgeborne Herr, Herr Carll
herr von khittliz, zur Malniz vnd Eysenberg. herr auf Spremberg,
Röm(isch) khay(serlicher) May(estat) Ratth, vnd Volmechtiger Landt Vogt, des Marggraff(-)
thumbß Nieder Laußnitz, mir Georgen Ritter Pauerßmahn zu Jauernig
in gnaden zugelassen, das Jch meinem lieben Weibe Barbarae, der andern Ehe,
100. khleine marckh, Jeder deroselben zu 32 g(roschen), vnd den g(roschen) P(ro) 12 h(eller) gerechnet,
welche sie nach meinem Tode, vor den khindern zuuorauß emphangen solle,