de Sein, od(er) aber twelff Marck darfur was Jhnenn
am bestenn geliebett, auch ein Jdenn wenn Sich Sich ver-
andern, Jar vnnd tag mit Sampt dem weibe, frey essenn
vnnd trinckenn gebenn, So gutt er es mit Seinem
weib kind vnd gesinde ysset vnnd trincket, auch Jdem
tzwoh kuh Jar vnnd tag bey Seynem futter vnnd weide
frey tzu haldenn, vnnd So gutt gebenn Lassenn als es
Seinem viech gegebenn wirdt, aber auch Mit diesem
bescheyde, d(as) Sie Jhm diese gemelte tzeit Sollenn
helffenn erbeittenn So wol als ein and(er) knecht, allein
die weiber Sollen auff Jhrenn eigenn heller erbeit-
tenn, auch hatt Sich der käuffer verwilliget dem
Jungstenn obenn genanttenn Jacobenn tzu gebenn tzwelff
m(arck) fur die erbschafft
[586] Volgett der altenn Matz Rittern
außgeding
Erstlichenn hatt Jhr die Mutter durch Jhrenn erkorenn
fur Mundenn Thomas Jeckelnn tzu witgendorff, auß
gedingett, einenn freyen Tisch, also mit diesem bescheide
der besitzer des gutts, Soll Jhr Mit Sampt einem
dinst Megdlein, Jhr Lebenn Lang frey essenn vnnd
trincken gebenn, also gutt er es mit Seinem weibe
kind(er) vnnd gesinde yssett vnnd trinckett, auch da Sie
biss weilenn Leibes schwacheit halbenn, nicht allerlei
gemeine speisse essenn Möchte, Soll Sie Macht habenn
vber ander essende war, Jhm gutte tzu gehenn, vnnd fur
Jhrenn Leib etwas besonders Machenn, vnnd tzwoh
kuh Soll Jhr d(er) besitzer des gutts bey Seinem
futter weide vnnd gresserey, vorhaltenn vnnd gebenn
Lassenn, So gutt als es Seinem viech gegebenn wirdt
vnnd denn nutz als die Michspeisse fur d(as) Jhrige ge-
brauchenn, auch Jhnn dem keller vnnd auff dem Söller
Macht habenn tzu haltenn, auch Jhr schlaff gemach Jhnne
habenn, welches Sie vormallen Jhnne gehabett hatt, auch
alle